KURIER-Interview: Wie Social Media das männliche Körperbild und den Selbstwert beeinflusst
- Konrad Rauchbauer
- 14. Aug.
- 3 Min. Lesezeit

Im KURIER wurde ich als Experte interviewt, um die Auswirkungen von Social Media auf das männliche Körperbild und den Selbstwert einzuordnen. Wie im Artikel beschrieben, kann der ständige Kontakt mit idealisierten Bildern und Schönheitsidealen zu Vergleichsdruck, Unsicherheit und psychischer Belastung führen. Den Beitrag finden Sie hier: Schönheitsdruck bei Männern: Experte warnt vor Social Media
In meiner Praxis für Psychotherapie in 1170 und 1180 Wien begleite ich Menschen bei Themen wie Angst, Depression, Burnout, Trauma, Selbstwertproblemen, Lebenskrisen und Beziehungsbelastungen. Diese Schwerpunkte werden auch auf meiner Website und in meinen Blogbeiträgen klar beschrieben.
Warum kann Social Media das Körperbild beeinflussen?
Wie im Artikel beschrieben, verbringen viele Menschen täglich mehrere Stunden mit sozialen Medien, wodurch diese Inhalte Teil ihrer Erlebniswelt werden. Dadurch beeinflussen sie nicht nur die Wahrnehmung anderer, sondern auch die Sicht auf den eigenen Körper und das eigene Leben.
Problematisch ist dabei, dass in sozialen Medien häufig Bilder und Schönheitsideale vermittelt werden, die nicht der Realität entsprechen. Der ständige Vergleich mit solchen Darstellungen kann dazu führen, dass der eigene Körper als unzureichend erlebt wird.
Warum betrifft das gerade junge Männer?
Wie im Artikel beschrieben, sind junge Männer zunehmend von Schönheitsdruck betroffen. Besonders in der Pubertät, also in einer vulnerablen Phase, können solche Einflüsse das Selbstbild stark prägen.
Lange Zeit wurde Körperdruck vor allem im Zusammenhang mit Frauen diskutiert. Inzwischen wird jedoch immer deutlicher, dass auch Männer unter Vergleich, Selbstoptimierung und unrealistischen Idealen leiden können. Diese Entwicklung ist psychologisch relevant und sollte ernst genommen werden.
Welche Folgen kann das haben?
Ein belastetes Körperbild bleibt oft nicht auf das Aussehen beschränkt. Es kann mit Selbstzweifeln, Scham, innerem Druck, Rückzug, Erschöpfung und Angst verbunden sein. Auf meiner Website werden genau solche Belastungen als Themen beschrieben, bei denen psychotherapeutische Unterstützung hilfreich sein kann.psychotherapie-rauchbauer+2
Auch ein übermäßiger Fokus auf Kontrolle, Leistung und Optimierung kann dazu führen, dass das eigene Wohlbefinden in den Hintergrund rückt. Wenn der Blick auf sich selbst vor allem über Defizite läuft, wird es schwer, sich realistisch und freundlich wahrzunehmen.
Woran merke ich, dass mich Social Media belastet?
Ein Hinweis kann sein, dass Sie sich nach der Nutzung von Social Media schlechter fühlen als zuvor. Auch ständiges Vergleichen, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder das Gefühl, nie gut genug zu sein, können Warnsignale sein.
Weitere Anzeichen sind übermäßiger Trainingsdruck, innerer Leistungszwang oder das Bedürfnis, sich ständig optimieren zu müssen. Wenn solche Muster den Alltag bestimmen, kann ein psychotherapeutisches Gespräch hilfreich sein.
Was kann im Alltag helfen?
Wie im KURIER-Artikel beschrieben, braucht es mehr Aufklärung und einen bewussten Umgang mit sozialen Medien. Das betrifft nicht nur die Nutzer selbst, sondern auch Schulen, Elternhaus und die Verantwortung der Content Creator.
Hilfreich kann sein, belastende Inhalte bewusst zu reduzieren, den eigenen Vergleichsdrang zu beobachten und wieder mehr auf reale Beziehungen und persönliche Stärken zu achten. Schon kleine Veränderungen im Medienverhalten können dazu beitragen, inneren Druck zu verringern.
Wann kann Psychotherapie sinnvoll sein?
Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn sich Selbstwertprobleme, Druck durch Social Media oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper verfestigen. Auf meiner Website wird beschrieben, dass ich Menschen unter anderem bei Angst, Depression, Burnout, Trauma, Krisen und Selbstwertthemen begleite.
In einem geschützten Rahmen lässt sich besser verstehen, woher der innere Druck kommt und wie neue, entlastende Perspektiven entstehen können. Auch Online-Psychotherapie ist möglich, wenn eine flexible Begleitung sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Welche Rolle spielt Social Media beim männlichen Körperbild?
Wie im KURIER-Artikel beschrieben, kann Social Media das Körperbild stark prägen, weil dort häufig unrealistische Schönheitsideale und Vergleichssituationen entstehen.kurier
Warum sind junge Männer besonders gefährdet?
Wie dort ausgeführt, sind junge Männer in der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter besonders empfänglich für äußeren Druck, Rollenbilder und idealisierte Vorbilder.
Kann Psychotherapie bei Selbstwertproblemen helfen?
Ja. Psychotherapie kann helfen, Selbstzweifel zu verstehen, den Selbstwert zu stärken und belastende Muster im Umgang mit Druck und Vergleich zu verändern.
Ist auch Online-Psychotherapie möglich?
Ja. Auf meiner Website wird Online-Psychotherapie als flexible und ortsunabhängige Möglichkeit beschrieben.
Wie kann ich Kontakt aufnehmen?
Auf meiner Website finden Sie meine Kontaktdaten sowie Informationen zu den Standorten in 1170 und 1180 Wien. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.
Terminvereinbarung
Wenn Sie sich in diesen Themen wiedererkennen und psychotherapeutische Unterstützung suchen, finden Sie auf meiner Website weitere Informationen zu meinem Angebot.
Ein Erstgespräch kann helfen, die eigene Situation besser einzuordnen und die passende Form der Begleitung zu finden.



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